Die Spendenkampagne Movember wurde 2003 von Justin Coghlan und einigen Freunden in einer Kneipe im australischen Adelaide ins Leben gerufen. Movember ist eine Wortschöpfung aus dem Monat November und dem englischen Wort „Moustache“ (deutsch: Schnurrbart). Coghlan initiierte die Aktion, um auf die Früherkennung, Forschung und bessere Therapiemöglichkeiten von Prostatakrebs  und Männergesundheit hinzuweisen. Dazu lassen sich engagierte Männer (auch Moustache Brothers: Mo Bros zum 1. November glatt rasieren und im Laufe des Monats einen Schnurrbart wachsen.

„Wir hatten gesehen, wie viel Brustkrebs-Organisationen für Frauen rund um die Welt erreichen können. Für Männer gab es nichts Vergleichbares....für uns ist es ein wunderbares Werkzeug, um Aufmerksamkeit zu bekommen“, so der gebürtige Australier in einem Interview für brash.de.

Jedes Jahr inspiriert Movember Männer, sich für die Prostatakrebsforschung zu engagieren.
Auch Frauen (Mo Sistas) können natürlich an der Aktion teilnehmen, sich beispielsweise Schnurrbärte auch aufkleben lassen und im privaten und beruflichen Umfeld werben. Die weltweite Aktion ist als Online-Kampagne angelegt.

Seit 2003 hat sich die Spendenaktion zu einer globalen Bewegung entwickelt. Dank über vier Millionen engagierter Männer und Frauen wurden weltweit mehr als 409.000 Millionen Euro gespendet und konnten über 800 Gesundheitsprogramme gefördert werden. Derzeit sind 21 Länder beteiligt. Deutschland engagiert sich seit 2012 für die Aktion, alleiniger Kooperationspartner war hierbei der BPS und seit 2014 ist es der FHbP, der Förder- und Spendenverein des BPS.

Seit 2012 wurden bundesweit rund 517 000 Euro für Movember gespendet. Die davon für die deutsche Prostatakrebsforschung zur Verfügung stehenden Spenden werden vom Förderverein des BPS für entsprechende Projekte vergeben. Davon wurden bisher diese Projekte gefördert: